Letzte Aktualisierung: Februar 2017

Mit dem Frühjahr kommt der Heuschnupfen.

Die allergische Rhinitis oder der Heuschnupfen ist meist eine pollenbedingte Reaktion und bedingt eine Entzündung der Nasenschleimhaut, öfters auch der Schleimhäute in den Stirnhöhlen und Nasennebenhöhlen. Bei schweren Verläufen kommt es auch zu einem Asthma.

Diese Erkrankung ist im Kindes- und Jugendalter häufiger und beginnt auch meistens in diesem Lebensalter. Allerdings können auch Erwachsene zu einem späteren Zeitpunkt eine Erkrankung bekommen.

Der Heuschnupfen ist typisch vor allem für die Frühjahrs- und Sommerzeit, kann aber auch je nach Region im Herbst vorkommen, wobei auch die Hausstauballergie eine Rolle spielen kann.

Ein wesentlicher Beitrag zur Entstehung verschiedener Allergien im Nasen-Rachen-Raum leisten vor allem die Pollen, die der auslösende Stoff sind, wobei Blüten und Gräserpollen am häufigsten in der freien Natur vorkommen, die Hausmilbe bzw. der Hausmilbenstaub über das ganze Jahr in Bettwäsche und Fußböden zu finden sein kann.

Bekanntlich gibt es saisonale Unterschiede, so dass wir wissen, dass in gewissen Monaten, und das ist vor allem ab März, viele Bäume und Gräser beginnen zu blühen. Hier sind vor allem die Ulme, die Weide, die Pappel, die Esche und die Birke zu nennen. In den späteren Monaten, also ab Mai, ist es meistens die Rotbuche, die Eiche sowie verschiedene Gräser, die wir bis in den August hin finden.

Bei der Entstehung findet man häufig das Kindes- und Jungendalter, wobei immunologische Veränderungen es möglich machen, dass bestimmte Zellen wie Arten von Lymphozyten, sich im Blut formieren um diese Allergene zu bekämpfen. Neben Histamin, das als Allergen auch in alkoholischen Getränken wie Rotwein zu finden ist und bei gewissen Käsesorten allergische Reaktionen auslöst, sind auch andere Zellsysteme miteingebunden, die das Abwehrsystem aktivieren, aber auch typische Reaktionen des Körpers auslösen. Vor allem Rötung, Jucken, laufende Nasen und häufiges Niesen sind die Folge. Gefährlich ist es vor allem dann, wenn diese allergische Erkrankung fortschreitet, sie nicht behandelt wird und letztlich chronisch bleibt.


Welche gesundheitlichen Auswirkungen und Erkrankungen können dadurch entstehen?

Der Heuschnupfen, der saisonal nur in leichter Form auftritt und neben Niesen auch tränende Augen oder verstopfte Nasen macht, ist noch relativ harmlos gegen eine Verengung der Atemwege mit Atemnot und einer Überreaktion der Schleimhäute. Hier kommt es dann auch zu Unverträglichkeit von Tabakrauch und verschiedenen Düften aus Sprays und Kosmetika, wobei diese Menschen dann in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt sind.

Die Betroffenen haben dann häufig Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und starke Konzentrationsprobleme und sind letztlich auch in der Lernfähigkeit sehr eingeschränkt. Dies sollte man vor allem bei Kindern und Jugendlichen in der Schulphase keinesfalls verharmlosen.




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